Wer mich nun eine Zeit lang verfolgt hat, weiß, dass ich seit dem 2006er “Mr.Monk” Song als eben dieser in “Der Schmock” auftrat und nun mit Der Gaylord die Trilogie abschließe.
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Hallo ich bin Mr.Monk, das hier ist mein 3. Song
Und heut erzähl ich euch ne Story von so einem Mr.Lord
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Die Idee kam mir damals, als ich ein paar Mal wegen Beleidigung angezeigt wurde. So dachte ich mir, ich änder meine Stimme etwas (dann bins ja nicht mehr ich…) und erzähl dann eine scheinbar erfundene Geschichte, wobei ich voll comicartig übertreib, aber im Grunde echt die Wahrheit erzähl. Im Klassiker hatte ich zur echten Story nur einen ellenlangen Vers und den Rest mit Verrücktem aufgefüllt. Dagegen war das Teil auf “pop|rap” schon eine zusammenhängende Geschichte und jetzt eben wieder.
Dieser Song bzw. die Idee dazu war die erste die ich nach “pop|rap” hatte. Es kam damals 2008 Mitte Juli raus und danach war ich erst mal leer und bin mit einem Freund in meinen ersten Urlaub seit 4 Jahren geflogen – nach Ägypten. Der Urlaub war wirklich ein Traum und ich hatte mich nie so gut amüsiert UND erholt. Tja und dazu beigetragen hat eben Mr. Gay Lord. Im Grunde ist die Grundstory der 2.Vers – den Rest hab ich aus Erfahrungen mit ihm überspitzt in Szene gesetzt.
Gleich bei der Hotelanreise lernten wir ihn und seine Freundin, die ich im ersten Moment als seine Schwester ausmachte (sie war einfach zu geil für den – da hat meine Gesicht-zu-Gesicht Theorie nicht gepasst, sorry…naja, Ausnahmen bestätigen eben die Regel und das Buch kommt!!) und die mir nach dem Abendessen bereits Bilder von sich an der Stange zeigte – sie war echt n Gogo! Und er war echt ein LJ! Ja, und das hat er mit so einem Enthusiasmus erzählt und als wir dann mal am (automatischen) Lichtmischpult des Hotels vorbeiliefen, blieb er stehen und murmelte Zeug wie so ein Museumsführer und er tat auf so wichtig, dabei hatte das Ding grade mal 4 Knöpfe drauf.
Und hey, bis ich geblickt hab, dass man in einer Dorfdisco einen LJ braucht…ok, ich lüge – ich habs immer noch nicht geblickt und dann hab ich den auch noch später als wir zurück waren in nem Club bei der “Arbeit” gesehen…Ehrlich, ich muss dran denken und ich lach mich wieder tot. Der hatte uns so viele Lacher geliefert, die kann ich net aufzählen, aber meinen Sixpack hab ich definitiv durch sein Workout. Selbst beim Tauchen hat uns der Fisch krepieren lassen. Einmal kamen wir nachts dicht nach der Disco heim und lagen noch mindestens ne Stunde da und krümmten uns vor Lachen nur weil wir seine Sprüche und Aktionen des Tages durchgingen.
Seine Freundin war übrigens locker drauf – sie war sone Halbbrasilianerin die gern auf Russin tat. Einmal kam son Animateur zu uns und meinte, dass abends ein Päarchenspiel stattfindet und die fragt mich vor Gay eiskalt ob wir da mitmachen. Hm ja, so im Nachhinein gesehen, war sie wirklich eine Schlampe. Aber ok – ist ja nicht meine Freundin…
Auf jeden Fall waren es sehr geile 10 Tage und als wir dem Gaylord am Gayte 7 Tschüß sagten, sahen wir uns noch zwei Mal in Deutschland und danach nie wieder…ich poste mal den ganze 2.Vers damit ihr den Kern mal seht:
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Doch schon bald hatte Gaylord ne Neue
Denn durch seinen Mom kannte er Ole de Oye (Oye!)
Und der Ole machte Gaylord zum LJ im Pascha
Denn ihm gehörte der Laden und dort schaffte die Mascha (Hi!)
Die Mascha war Gogo und tanze mit bei der Show dort
Und als sie sich trafen spielte grad Gaylord auf Zorro (Angard!)
Denn damals war Fasching und Gay seine Masche
War die Coolness des LJs und das beeindruckte Mascha (Oj, LJ)
Dazu merkte sie schnell, der Typ hatte ja Geld
Und sie dachte der LJ ist auf Partys der Held (Hey!)
Sonst fand sie ihn öde, doch sie war blöde Friseuse (Schto?!)
Und ein LJ mit Kohle war für sie etwas Schönes (Da!)
Doch eines Tags, da merkte Mascha was ein LJ macht
Und es war, das Licht an und aus…(Du bist ja nix…)
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Der Ausdruck “Gaylord” ist übrigens nicht beleidigend gemeint, meine hochverehrten Schwuchteln…Spaß! Ich habe die Bridge extra deswegen gemacht – natürlich etwas provozierend, falls man doch auf behinderte Ideen kommt. “Gaylord” steht quasi für” Schmock” bei einem ambitionierten, sich selbst überschätzendem Mann mit süßem Duft…oder so…
Wir trafen noch zwei verrückte Brüder dort (Reutlingen bombt! haha) und irgendwann kamen die zu uns (nachdem der eine fast vom Dach geflogen ist) und meinten: “Hey, sagt mal, der Typ ist doch mal der üble Schmock!” Soviel zum Thema…
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Ich hab nix gegen keinen, nix gegen einen
Nix gegen arm und nix gegen reich
Nix gegeh whoo, nix gegen buh
Aber Gaylords wir du sind mir einfach zu cool
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Ansonsten ist der Song in der klassischen Mr.Monk Struktur gehalten. Mit “Mike” fängts an und hörts auf und kurz vor dem Ende gibts Gesang. Nach Coolio und DJ Ötzi war die Auswahl echt schwer…
Das Outro nahm ich übrigens vor Michael Jacksons Tod auf. Ich habe lange überlegt ob ich es drin lassen soll, aber ich glaub, gerade das hat meinen Respekt für ihn gezeigt. Er ist einer meiner wenigen wirklichen Helden und ich bin immer noch seh traurig, dass er nicht mehr lebt! Einen wie ihn wird es nie wieder geben…
Um so einen Song aber nicht im Traurigen zu beenden, frage ich, ob einer ein Originalticket der This Is It Tour will! Hab echt noch eins!
Bei Interesse bitte melden! Aber billig wirds nicht…haha
Ok! Das wars von mir! Mr.Monk tritt ab!

Der echte Gaylord! Aus Personenschutz verfälscht…hmm man könnt auch mich erkenen…hmmmmm doof…

