Le Grand Ciratou hatte ich irgendwie plötzlich im Kopf, als ich etwa die Hälfte des Albums aufgenommen hatte. Ich merkte, dass ich unbewusst ständig Songs schrieb, die immer einen Gegenpart hatten. Dabei war der eine Song eher positiv gestimmt, der andere dagegen war das Gegenteil. Das “Problem” war, dass ich es eben gedankenlos gemacht habe. Somit war das Konzept der LP kein direkt geplantes – ich sah aber irgendwann, dass die Songs alle irgendwie zusammen hängen und in dem Moment fiel mir Ciratou ein – Ciratou war dieses “irgendwie”.
Ich hatte den Beat einfach im Kopf und darauf hab ich den Track durchgeschrieben. Danach entschied ich mich auch für den Albumnamen. Der Ausdruck “Weinender Clown” sollte für diesen Kontrast stehen und Ciratou war das Symbol dieser Zerrissenheit.
Im Song geht es um drei Fragen:
Wer ist eigentlich der/ein “Clown”? Wer unterhält den “Clown” bzw. den Unterhalter? Und kann ein “Clown” überhaupt traurig sein?
Das zu beantworten muss/soll/kann jeder für sich selbst, nachdem er das Album durchgehört hat. Ich will da gar nicht so viel dazu sagen. Außerdem ist eh alles Ansichtssachen und mal ehrlich, welchem guten Clown nimmt man Trauer ab?
Und deshalb war es auch nicht das Ziel des Album, Leute vom Gegenteil zu überzeugen.
Das Ziel war, dass man sich nach dem Durchhören die Frage stellt, wer der Clown in seinem eigenen Leben ist…
So, das wars nun mit dem Special, ich hoffe ihr hattet etwas davon.
An der Stelle bedank ich mich bei jedem Leser, jedem Käufer, jedem Supporter und jedem der auf irgendeine Art und Weise meine Musik irgendwann irgendwie unterstützt hat!
Danke für alles, was ihr mir gegeben hat!
Das wars von mir!
Peace,
BEKS


